Was an Empfindsamkeit bleibt

SOMETIMES, I IMAGINE THEM ALL AT A PARTY

Ein Film von Daniela Magnani Hüller

Vierzehn Jahre nachdem die Filmemacherin den versuchten Femizid eines Mitschülers überlebt hat, kehrt sie zu den prägenden Momenten und Menschen von damals zurück.
Es sind Erinnerungen voller Wärme und Zuversicht, aber auch von Kälte und Brutalität. 

In einer fragmentarischen, selbstreflexiven Erzählform nähert sie sich dem Erlebten erneut an und begegnet den Personen, die in den drei Jahren um die Tat für sie eine wichtige Rolle spielten: einer Lehrerin, einer ehemaligen Mitschülerin, einem Arzt, einem Staatsanwalt, einer Kommissarin, ihrer Halbschwester und einer Freundin in Brasilien. In den Gesprächen sucht sie nach deren Erinnerungen an die damaligen Situationen – und nach Antworten auf die Fragen, die sie all die Jahre begleitet haben. Die Reise führt sie von München bis nach Rio de Janeiro.

Ihrer Geschichte offenbart strukturelle Probleme, die viele Frauen betreffen. Der Film geht über die bloße Darstellung dieser Missstände hinaus: Er zeigt, wie individuelle Handlungen – durch kleine Gesten, Worte und Entscheidungen – diese Strukturen aufbrechen und verändern können.

WELTPREMIERE AUF DER BERLINALE 2026 IN DER SEKTION FORUM!

Nominiert für den Berlinale Dokumentarfilmpreis!

 
Buch & Regie: Daniela Magnani Hüller

Kamera: Noah Böhm
Ton: Nadja Issler
Schnitt: Melanie Jilg
 
Eine Produktion der Bildersturm Filmproduktion in Koproduktion mit dem ZDF / Das kleine Fernsehspiel 
in Zusammenarbeit mit der HFF München, gefördert vom FFF Bayern

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